Die WUTBOX

Ein Projekt von Hermann Niklas und Sapere Aude

Das Projekt „WUTBOX“ wird im Rahmen von „Kunst und Kultur im digitalen Raum – CALL 2021“ 
(Land Niederösterreich und Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport)
finanziert und umgesetzt. Es läuft von Oktober 2021 bis Dezember 2022 und richtet sich primär
an Jugendliche, Künstler*innen und Bürger*innen der Landeshauptstadt St. Pölten.

Das Projekt verbindet Literatur und Politische Bildung mit jeder Menge Wut. Der Umgang mit der Wut auf politische Rahmenbedingungen und unerwünschte Auswirkungen politischer Entscheidungen auf unser alltägliches Leben steht im Zentrum der WUTBOX. Wohin mit unserer Wut? Wem gehört sie und was können wir Produktives, Kreatives oder Partizipatives mit ihr anfangen? Wie können wir unsere Wut positiv kanalisieren und sie in eine Stärke und Ressource verwandeln? 

Die einzelnen Schritte des Projekts:

1. Wutbox: 
Die analoge WUTBOX wurde gebaut von Christian Herzog und Serdar Songür (siehe Bild). Sie steht von 3. bis 30. Juni in der Franziskanergasse 4 in St. Pölten.
Die digitale WUTBOX hat ihren Platz im World Wide Web.
Hier kann man geschützt im öffentlichen oder im privaten Raum seine Wut zurücklassen und in Form von Audiofiles zur Verfügung stellen.

2. Wutreden: 
Sobald es genügend Wutreden gibt, werden 10 Schreibaufträge an Schriftsteller*innen vergeben, um die Wutreden in etwas Kreatives und Produktives zu transformieren.

3. Wutworkshops: Parallel zu Punkt 1 werden Wutworkshops mit Jugendlichen abgehalten, wo es darum geht, wie das kreative und partizipative Potential von Wut nutzbar gemacht werden und wie man seine Wut positiv kanalisieren kann.

4. Wutpräsentation: Die literarischen Wutreden werden in St. Pölten im Herbst 2022 von den zehn teilnehmenden Schriftsteller*innen öffentlich präsentiert (Festival Blätterwirbel, Stadtmuseum St. Pölten, 16.10.2022, 11 Uhr).

5. Wut-Follow-up: Abschließend findet ein partizipativer Follow-up-Workshop mit politischen Vertreter*innen, Künstler*innen und Jugendlichen statt. Hier werden die Ergebnisse des Projekts reflektiert und Beteiligungsideen auf lokaler Ebene entwickelt.

Die Mitwirkenden:

Idee, Konzept, Projektleitung: Hermann Niklas und Sapere Aude

Analoge Wutbox: Christian Herzog (www.herzogdesign.at) und Serdar Songür

Digitale Wutbox: Wolfgang Rechberger (www.pundr.at)

Workshops: Sapere Aude (www.sapereaude.at)

Schriftsteller*innen: Nehle Dick, Isabella Feimer, Katharina J. Ferner, Parkwächter Harlekin, Jonathan Perry, Eva Schörkhuber, Maria Seisenbacher, Michael Stavaric, Cornelia Travnicek und Michael Ziegelwagner.

Sponsoren: Haubis und JAF.

Fördergeber: Bundesminsiterium für Kunst und Kultur und Land Niederösterreich im Rahmen von „Kunst und Kultur im digitalen Raum – Call 2021“.



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